|
||||
|
Kennst Du? |
prima, dass Du Dich für Newsgroups interessierst. Vielleicht ist die eine oder andere Gruppe etwas für Dich. Da Du hier gelandet bist, kommst Du schon ganz gut zurecht. Lies einfach ein bisschen die Beiträge. Ein paar Regeln hast Du sicher auch schon gelesen. Einiges davon mag ganz sinnvoll sein, obwohl es noch aus dem letzten Jahrzehnt stammt. Wenn Du etwas testen möchtest, kannst Du das in de.alt.test tun. Danach viel Spass beim Schreiben. Mitunter gibt es hier ein paar Leute, die andere auf ihre Fehler aufmerksam machen. Leider häufen sich die Beiträge derer, die auf unbedeutende Kleinigkeiten Wert legen. Aber meist tummeln sich diese Leute in bestimmten Gruppen und schwatzen dort miteinander. Also lass Dir nicht den Spass verderben, wenn so ein Zeitgenosse in einer interessanten Gruppe auftaucht.
MfG In den Gruppen gibt es oft Leute, die aufpassen, dass alles geregelt zugeht. Niemand hat sie gebeten das zu tun und daher nennt man sie auch selbsternannte Netcops. Da gibt es dann so wichtige Dinge zu regeln wie Realnamen, Zeilenlängen, Umlaute, Sig-trenner, Signaturen über vier Zeilen, Kleinschreibung, multiple Satzzeichen usw.
Well, nobody is perfect, Du machst kleine Fehler, und -Bingo- schon hast Du einen selbsternannten Netcop am Hals. Es gäbe ja die Möglichkeit, Dir eine Mail zu schicken und Dich diskret auf Deinen Fehler aufmerksam zu machen. Aber nein, er muss ja seine Kompetenz zeigen und da bietet es sich an, das öffentlich zu tun. Den Vorwurf, dass die Ratschläge hauptsächlich seiner Selbstdarstellung dienen, weist der selbsternannte Netcop natürlich weit von sich. Nein, das ist ja sooo wichtig, weil andere Newbies, die auch immer wieder gerade diesen Fehler machen, davon profitieren sollen. Und überhaupt wird hier der Idealismus des selbsternannten Netcops völlig verkannt, denn schließlich gelten alle seine Bemühungen ja ausschließlich einer guten Lesbarkeit des Netzes. Man will ja nur helfen. Hoch sollen sie leben, diese Idealisten.
MfG (Kleine Nachhilfestunde für Alteingesessene) Trolle füttern, das wird uns immer wieder eindrucksvoll demonstriert. Besonders bizarr wirkt diese Verhaltensweise bei sogenannten Regulars, selbsternannten Netcops, Regulatoren und Oberlehrern. Sie bitten den Rest der Gruppe ganz, ganz dringend darum, keine Trollfütterung zu betreiben. Selbst antworten sie aber auf fast alles. Das hat einmal jemand als "den Rainer machen" bezeichnet (Volker, Matthias oder Oliver hätte man auch sagen können). Häufig hat der Verfasser eines Artikels schon eine provozierende oder lächerlich machende Überschrift gewählt. Mitunter wird dann wochenlang, auch in anderen Gruppen, damit weiter diskutiert und der Verfasser freut sich über die Wahnsinnsdiskussion, die an seinem Artikel hängt. Dabei wäre es doch so einfach, das mit dem Zauberwort was zu ändern. Sie machen halt Trollfütterung.
MfG Für Zitate in de. gibt es einige Empfehlungen, die in der sogenannten Kirchwitz-Netiquette stehen. Diese Empfehlungen beziehen sich überwiegend auf die technische Durchführung. Dabei wird vorausgesetzt: Der User weiß, dass ein Zitat vollständig den Sinn des zitierten Artikels wiedergeben muss. Dieser Grundsatz seriösen Zitierens scheint jedoch häufig vergessen zu werden. Achtet einmal darauf, liebe Mitleser. Auch und gerade dann, wenn der Zitierende anderer Meinung ist, wird häufig das Zitat an einer passenden Stelle unterbrochen, um den eigenen, konträren Gedankengang weiterzuführen. Weiterhin wird häufig nur ein Teil eines Satzes oder Absatzes sinnentstellend wiedergegeben, um dann an dieser Stelle einzuhaken und zu behaupten: Siehst Du und weil das genauso ist, wie Du ja selbst geschrieben hast, deswegen hast Du unrecht. Anscheinend hat die technische Durchführung bei einigen Priorität vor sachlichem Zitieren, eine Verhaltensweise, die bei jeder seriösen Arbeit unmöglich wäre.
MfG
Kennst Du... Kirchwitz-Netiquette?
Die Kirchwitz-Netiquette beinhaltet ein paar, früher meist ganz sinnvolle, Usenetempfehlungen. Regeln und Normen sind das nicht, denn diese verdienen nur ihren Namen, wenn sie auch durchsetzbar sind. Wer sich darüber informieren will, findet etwas darüber in den Newusergruppen. Außerdem findet man diesen Begriff über die meisten Suchmaschinen, allerdings in unterschiedlichen Schreibweisen. Manchmal gibt es in den Gruppen Zeitgenossen, die darüber wachen, dass diese Empfehlungen bis zur letzten Kleinigkeit auch eingehalten werden. Dabei wird dann mitunter versucht den Eindruck zu erwecken, Fehlverhalten würde bestraft. Es wird geblufft sozusagen. Mittlerweile hat die Mehrzahl der selbsternannten Aufpasser aber erkannt, dass diese Vorgehensweise nichts bringt, denn der Mitleser bemerkt den Bluff ja recht schnell. Daher wird oft behauptet, man verstoße gegen ein Regelwerk, welches bis hin zu den Kleinigkeiten von allen Usern mitgetragen wird; und der gegen dieses Regelwerk Verstossende würde die Nichtbeachtung seiner Artikel riskieren. Auch hier genügt ein prüfender Blick in die Gruppen um zu erkennen, dass auf sachliche Artikel und Fragen meist vernünftig geantwortet wird. Einige Empfehlungen mögen auch heute vielleicht noch ganz sinnvoll sein, aber bei Kleinigkeiten sollte man doch die Kirche im Dorf lassen, und es sind meist nur Kleingeister, die auf Kleinigkeiten herumreiten. Freundlich zu sein, das steht übrigens auch in der Kirchwitz-Netiquette. In einigen Punkten eben ganz nett, diese Kirchwitz-Netiquette.
MfG Moderatoren sind Leute, die sogenannte moderierte Gruppen betreuen. Dort werden nur Artikel veröffentlicht, die von einem Moderator zugelassen wurden. Was motiviert diese Leute zu ihrer Arbeit? Geld verdienen sie damit nicht. Das Bundesverdienstkreuz oder eine andere Anerkennung können sie auch nicht erwarten. Die Moderation muß sie ja irgendwie befriedigen. Da der Moderator die Macht hat, Postings abzulehnen oder zuzulassen, scheint ihn diese Tätigkeit zu erfreuen.
Im Gegensatz zum Netcop - das sind Leute, die darauf achten, dass im Netz alles geregelt zugeht und da
sie niemand gebeten hat, das zu tun, nennt man sie auch selbsternannte Netcops - versucht der Moderator,
sein tun durch andere User zu legitimieren.
Passender wäre "Zensor". Der Zensor ist, gem. derselben Quelle, ein Beurteiler, Prüfer,
früher altrömischer Beamter. Der sogenannte Moderator führt aber nicht mit
einleitenden, verbindenden Worten durch die moderierte Gruppe. Er beurteilt und prüft,
ob ein Artikel zugelassen wird, wie ein Zensor. Liebe Moderatoren (Zensoren) von
de.newusers.questions Weiter viel Spass und
MfG Plonken bedeutet, dass User A öffentlich bekannt gibt den User B nicht mehr zu lesen. Darüberhinaus fordert dieser User andere auf, es ihm gleich zu tun. "Schade", könnte man sagen denn derjenige der geplonkt hat vergibt sich damit die Möglichkeit, zukünftig auf die Artikel des Geplonkten und sich darauf beziehende andere Artikel zu antworten. Würde er es dennoch tun, müsste er ja peinlicherweise zugeben, den Artikel heimlich doch gelesen zu haben oder sich zu einem Vorgang zu äußern, den er nur teilweise kennt. "Na gut", könnte man auch dazu sagen, denn der der geplonkt wird kann in Zukunft damit rechnen, von dieser Person verschont zu bleiben. Im Allgemeinen gilt einfach: Wem ein Artikel nicht gefällt, der schließt ihn wieder und liest den nächsten.
MfG Newbies sind keine kleinen Feldhamster. Ursprünglich waren Newbies unerfahrene Soldaten. Kanononenfutter sozusagen. Hier im Netz ist auch immer wieder mal von Newbies die Rede. Zunächst klingt das ja ganz nett und freundlich, geradezu niedlich. Aber häufig ändert sich das schnell, wenn man die Beiträge liest. Der Schreiber, der andere als Newbies tituliert gibt damit zu erkennen, wie erfahren er ist. Zugegeben er war in ferner Vergangenheit auch mal einer, ein Newbie. Aber jetzt ist er ja kompetent. Zwischen den Zeilen kann man dann lesen: Ach Du armes, kleines Newbie. Du bist ja noch so unwissend. Keine Sorge, das kriegen wir schon wieder hin. Haupsache Du bist lernwillig. Wie gut, dass Du mich hast, sonst würde aus Dir ja noch ein Dau - dümmster anzunehmender user-.
Nachtrag, kein Jux:
MfG Postings sind die im Netz veröffentlichten (geposteten) Artikel und es gibt hier Leute, die darauf achten, dass beim Posten alles geregelt zugeht. Da sie keiner gebeten hat es zu tun, nennt man sie auch selbsternannte Netcops. Insbesondere beim Verfassen Kirchwitz-Netiquettekritischer Postings muss der Autor damit rechnen, dass diese selbsternannten Netcops aktiv werden:
MfG Manchmal möchte ein User seinen Artikel, egal aus welchen Gründen, wieder aus dem Usenet entfernen. Auf Fragen, wie man das macht, kommt häufig keine befriedigende Antwort und sogenannte "Regulars" machen nur geheimnisvolle Andeutungen über diese Cancelei. Dabei geht es eigentlich ganz einfach und man kann es in de.test ausprobieren.
Du "sagst" Deinem Newsreader, dass Du
diesen, von Dir geschriebenen, Artikel wieder canceln willst: Bei Netscape nach Rechtsclick auf die
Nachricht wählst Du "Nachricht abbrechen". Bei anderen Newsreadern heißt das Menü auch "Post", "Article" oder "Message2 und man muss "Cancel" bzw "Cancel Usenet Message" wählen. Um zu checken, ob der Cancel ausgeführt wurde, lösche das Posting auch in Deinem Newsreader. Danach versuche, das Posting mit der Message ID des gelöschten, neu vom Server zu holen. Du kannst auch bei newsgroups.web.de nachschauen, ob der Artikel noch vorhanden ist. Auf Fremdcancel betreffende Fragen werden unsere sogenannten "Regulars" noch einsilbiger. Sie meinen nämlich, dass das Wissen darüber nur ihnen selbst vorbehalten bleiben sollte. Es kommen dann Antworten wie: "Lass es lieber. / Das solltest Du erfahrenen Usern überlassen, die schon das Wissen haben und über die soziale Kompetenz verfügen; usw. Willst Du einen Artikel canceln, der nicht von Dir stammt, musst Du Deinen Newsreader austricksen. Du machst ihm klar, dass der Artikel von Dir geschrieben wurde, indem Du die "From- bzw Senderzeile" fälschst. Wie man beim Canceln vorgeht, kannst Du auch aus dem Netz ziehen. Gib bei google in der erweiterten Suche unter "Finde Beiträge mit allen Worten" "Postings Canceln" oder auch "Fremcancel Faq" ein. Wähle "deutsch" und schränke auch den Zeitraum ein. Dann geht es leichter.
MfG
"Fup2" steht für "follow up to" und ein User, der unter eine Antwort ein "Fup2 de.xyz" setzt, zeigt
damit an, dass er weitere Antworten in einer anderen Gruppe erwartet. Ursprünglich war der "Fup2" ein
sinnvolles Mittel um Themen, die nicht mehr in eine Gruppe gehörten in eine andere Gruppe umzuleiten.
Merke: Ein "Fup2" ist immer nur ein Vorschlag, ob ihn andere mitmachen muss sich erst zeigen.
MfG 'EOD' steht für 'end of discussion' und bedeutet, dass jemand nicht mehr weiter diskutieren möchte; eigentlich drückt es aber mehr aus als den Wunsch ein Thema zu beenden, denn der Antwortende könnte sich sein Posting ja einfach sparen und hätte somit für sich auch die Diskussion beendet. Durch den Gebrauch des 'EOD' will der Antwortende nicht nur die Diskussion beenden, nein- er will auch noch das letzte Wort haben und sollte er dann doch noch eine Antwort bekommen, dann ist der andere eben das böse, kleine Kind, welches den Mund nicht halten kann.
MfG "Der Inhalt eines Artikels entspricht nicht dem Gruppenkonsens", wird hier oft behauptet. Da es sich beim Begriff "Konsens" um eine "Meinungsübereinstimmung, veraltend gebraucht für Genehmigung" handelt, ist bei der großen Zahl der User wohl kaum zu erwarten, dass es im Usenet auch nur einen Artikel gibt, der vom Gruppenkonsens getragen wird. Mitunter ist sogar zu beobachten, dass sogar die kleine Gruppe der Netcops (Minderheit mit viel Traffic) zum Inhalt eines Artikels unterschiedlicher Meinung ist und lange darüber diskutiert. Daher ist die Aussage "der Artikel entspricht nicht dem Gruppenkonsens" wohl für jeden Artikel zutreffend. Jeder muss sich eben sein eigenes Bild machen und im Allgemeinen gilt eben: Wem ein Artikel nicht gefällt, der schließt ihn wieder und liest den nächsten.
MfG
Kennst Du... Begin-End-Trolle?
Begin-End-Trolle sind User bzw deren Artikel, die mit den Worten "Begin" und "End" versehen sind. Diese Worte werden im einem Artikel vorsätzlich gesetzt, da der Newsreader einer weltweit bekannten Softwarefirma ein Problem damit hat. Der Verfasser eines Begin-End-Artikels dokumentiert so deutlich, dass es ihm mit seinem Artikel nicht um ein Sachthema geht. Sein Posting hat nur den Sinn, diese Worte im Usenet unterzubringen. Wenn dann diese Leute von einer Vielzahl von Usern nicht gelesen werden, ist das nicht wirklich ein Verlust.
MfG Kennst Du... gültige E-Mail Adressen? Immer wieder pochen hier einige alteingesessene User darauf, dass ein Poster im Usenet eine gültige E-Mail-Adresse angeben muss. Auch einige Provider, nicht alle, verlangen dies von ihren Usern. Gegen eine gültige, bzw. nicht verfälschte E-Mail-Adresse spricht, dass jeder User, der hier seine Adresse angibt, sich vor nutzlosen Mails bald nicht mehr retten kann. Eine Möglichkeit eine gültige E-Mail-Adresse zu haben ist, sich bei einem Freemailer ein Postfach mit möglichst geringer "Speicherkapazität" zuzulegen und dieses in Frieden ruhen zu lassen. Innerhalb kürzester Zeit wird dann das Postfach mit Spam gefüllt sein, man hat eine gültige E-Mail-Adresse, womit die Netcops befriedigt sein dürften, und die seriösen Mailschreiber bekommen meist die Rückmeldung, dass das Postfach, welches ja sowieso nicht geöffnet wird, voll ist. Manche Freemailer löschen Adressen, wenn das Postfach lönger nicht geöffnet wird. Dem kann man begegnen, indem man sich hin und wieder anmeldet und die Mails ungelesen und ungelöscht im Postfach verbleiben läßt.
MfG |
|||
|
Startseite Hubert Leitz 2002 |
||||