Ich fordere keine Fakenamen, sondern Realnamen.
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Die Natur eines Fakenames ist es, daß man ihn nicht von einem Realname unterscheiden kann.
Eine Legitimation zur Identitätsfeststellung fehlt auch. Welchen Sinn macht es, einen Realname zu fordern?
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In de.* sind Realnamen üblich und gerne gesehen.
Ende.
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Viele Dinge sind üblich und gerne gesehen. Das heißt jedoch nicht, daß sie unbedingt immer
sinnvoll sind oder gar ungeachtet aller Umstände befolgt werden müßten.
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Ein Pseudonym zu verwenden _ist_ schlechtes
Benehmen.
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Ein Pseudonym ist ein für andere Menschen völlig unschädlicher Selbstschutz und daher höchstens
so schlechtes Benehmen wie das Anlegen von Schwimmflügeln in Freibädern.
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Ich benutze meinen Realnamen und kann daher auch erwarten,
dass das andere tun.
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Kein Kommentar.
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Der Realname ist für mich einfach Basis einer Diskussion unter
erwachsenen Menschen - die Vertrauenbasis.
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Es ist keine Frage der geistigen Reife, ob jemand bereit ist, der anonymen Öffentlichkeit das Vertrauen zu schenken.
Es ist allein eine Frage der persönlichen Umstände, der Lebenserfahrung und der eigenen Prioritäten.
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Und genau aus diesem Grund ist der Verzicht auf einen Realnamen
eine Respektlosigkeit all' denjenigen gegenüber, die sich an
allgemein akzeptierte Anstandsregeln und Verhaltensweisen gebunden
fühlen "
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Zu den Regeln des Anstands gehört es üblicherweise auch, Schutzmaßnahmen anderer zu
respektieren, solange diese niemandem schaden.
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Ich habe gesagt, dass ich Pseudonyme für unhöflich halte und sie
IMHO Trollerei und Fehlverhalten Tür und Tor öffnen.
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<http://www.realname-diskussion.info/faq.htm#3>
<http://www.realname-diskussion.info/hoeflich.htm>
Fast alle Dinge können zu destruktiven Zwecken mißbraucht werden. Dennoch ist erst
der Mißbrauch das Fehlverhalten und nicht schon das Ding.
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Und wenn sie mit ihrem Pseudonym im Rauschfilter gelandet sind,
nehmen sie sich das nächste. Die Verwendung von Pseudonymen bereitet
ihrem Missbrauch vollautomatisch den Weg, ebenso wie Fakenamen.
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Die Option, unter einen neuen Netzidentität in Erscheinung zu treten, steht grundsätzlich jedem frei und
niemand weiß, wieviele ehemalige Realnamebenutzer heute unter einem Pseudonym firmieren, nachdem
ihre Reputation durch Eigen- oder Fremdverschulden ruiniert wurde.
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IMHO führt absolute Anonymität dazu, dass ein Freifahrtschein für
asoziales Verhalten erteilt wird, will sagen: Was ich anonym von mir
gebe würde ich niemals sagen, wenn ich mit meinem 'guten Namen' dafür
einstehen müsste. Das pervertiert aber den Sinn jeder Diskussion.
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Realität ist, daß sich sehr viele Benutzer des Realnamens Dinge zu äußern wagen, die sich andere Leute
selbst unter dem Schutz absoluter Anonymität nicht zu äußern wagten. Ob jemand pöbelt ist also keine
Frage des Namens, sondern des Charakters.
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Aber ein fehlender Realname, von mir aus auch ein fehlendes,
Realname-gleiches Dauerpseudonym, tragen nicht gerade dazu bei,
ernst genommen zu werden.
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Die Ernsthaftigkeit einer Aussage erschließt sich nicht aus dem Namen des Autoren, sondern aus dem
Inhalt seiner Aussage.
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Wer sich aber von /vorneherein/ maskiert und nach außen hin möglichst
unerkannt auftreten will, zeigt IMHO, dass er an einer ernsten
Auseinandersetzung, die sich eben innerhalb der allgemein akzeptieren
Verhaltensregeln und Umgangsformen bewegt (und zu diesen gehört die
Verwendung des Realnamens, auch wenn einige Freizeitrevolutionäre da
anderer Meinung sind), nicht interessiert ist - und landet direkt im
Killfile.
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Ob jemand an einer ernsten Auseinandersetzung interessiert ist, erschließt sich ebenso
wie schon die Ernsthaftigkeit einer Aussage aus dem Inhalt der Aussage.
Zu den
allgemein akzeptierten Verhaltensregeln und Umgangsformen gehört, daß man die freie
Entscheidung mündiger Teilnehmer respektiert und sie nicht öffentlich in Frage stellt.
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Wenn Du tatsächlich mit Deinem Namen für Deine Äusserungen gerade
stehen musst, wirst Du Dir genau überlegen, was Du von Dir gibst.
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Absolut richtig. Der Mensch ist ein soziales Wesen welches nach Anerkennung und Respekt strebt, denn er ist in
die Gesellschaft eingebunden und absolut von ihr abhängig. Deshalb unterliegt er Zwängen und fürchtet sich
vor Repressalien, die ihm leider oft auch dann zuteil werden, wenn er nichts anderes als die unbequeme Wahrheit spricht.
Aus diesen Gründen ist es sowenig Feigheit, die Identität zu verschleiern, wie es von Mut zeugt, sie preiszugeben.
Es ist einfach eine Frage der persönlichen Lebenserfahrung.
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Jemandem, der nicht einmal in der Lage ist, mit seinem eigenen
Namen für sein Geschreibsel einzustehen, sollte ganz weggehen.
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Kein Kommentar.
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Wozu sollte ich im Usenet etwas posten, wenn es so prekär ist,
dass ich auf eine Namensnennung verzichten möchte?
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Niemand ist gewungen, das zu tun. Trotzdem ist es zuweilen sinnvoller als die Dinge totzuschweigen.
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Wieso sollte jemand, der keine strafrechtlich relevanten Dinge postet,
anonym bleiben wollen? Er hat doch gar nichts zu befürchten.
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Vom Staatsanwalt sicher nicht.
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Wie gesagt, wenn Du ein grundlegendes Problem damit hast, Deine
Meinungen und Ansichten öffentlich kund zu tun, solltest Du einfach
darauf verzichten.
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Kein Kommentar.
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Du kannst gerne anonym posten. Nur lesen werden ich und viele andere
Dich nicht.
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Es ist einfach eine Frage der Prioritäten und des eigenen Ermessens, ob man aus pragmatischen Gründen den
Realname benutzt, um eine möglichst breite Leserschaft anzusprechen, oder ob man zugunsten anderer Vorteile
auf die Aufmerksamkeit eines Teils der Leser verzichtet.
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Wer sich nicht an die gültigen Regeln halten mag, sollte ganz
freiwillig und leise die Tür von Aussen wieder zu machen.
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Kein Kommentar.
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Wenn sich eine Gruppe auf rote T-Shirts mit weissen Kragen einigt,
trage ein rotes T-Shirt mit weissem Kragen. Oder verlasse die Gruppe.
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Kein Kommentar.
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Weil in de.* eben andere Regeln gelten. Das betrifft Realnamen,
Groß-/Kleinschreibung, vernünftiges Quoten und vieles mehr. Und diese
Regeln/Empfehlungen werden von der Mehrheit der Benutzer in de.*
akzeptiert, und das nicht erst seit gestern.
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Regeln sind Regeln und Empfehlungen sind Empfehlungen. Keinesfalls aber darf man Regeln und
Empfehlungen miteinander verwechseln. Im deutschsprachigen Usenet gibt es lediglich eine
Realnameempfehlung. Eine Empfehlung zeichnet sich dadurch aus, daß sie selbst ihre Mißachtung
einräumt.
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