deuse.gif
 Was ist neu?   Meinungen   Sitemap   Impressum 
<www.realname-diskussion.info>  
 Inhalt
 Bitte beachten Sie...
...daß sich diese Webseite nicht gegen die Verwendung des sog. Realnames ausspricht. Ebenso ist es nicht ihr Ziel, die Verwendung von Pseudonymen zu fördern. Diese Seite soll vielmehr das Verständnis für den Wunsch einer entpersonifizierten Teilnahme am Usenet fördern, indem sie Gründe benennt und Argumente liefert. Sie versucht, den bestehenden Vorurteilen durch Aufklärung entgegenzutreten und setzt sich für ein friedliches Miteinander ein.
 Service
 MIDs Please!

Google Hilfe: Was ist eine MID?

 Meldungen

Die FAQ wird ab dem 01.01.2005 bis auf Weiteres in folgende Gruppen gepostet:


 

Der Dauerkonflikt im deutschsprachigen Usenet:

Identität <Pseudonymität> Anonymität

n den de.- Gruppen des Usenet wird es als höflich angesehen, den sogenannten Realname, also den standesamtlich eingetragenen Namen zu verwenden. Führt man sich jedoch vor Augen, daß Beiträge, die in das Usenet eingestellt werden an ein unbekanntes Millionenpublikum gerichtet werden, muß man einräumen, daß die Angabe des bürgerlichen Namens vor diesem Hintergrund nicht jedermanns Sache ist.

faq.gif

So kommt es, daß die eine Gruppe der User die Nichtangabe des realen Namens als unhöflich betrachtet, während die andere Gruppe, die Forderung nach dem Realname als unhöflich empfindet.

m es vorweg zu nehmen: Der Verfasser dieser Website bezieht hier Stellung für die Seite derer, die unter einem Pseudonym oder in anderer Weise entpersonifiziert am Usenet teilnehmen wollen. Der Grund ist einfach: Der Wunsch, die reale Identität von den Inhalten der Beiträge zu trennen, um sich z.B. vor unerwünschten Belästigungen zu schützen, wiegt faktisch schwerer, als die Bitte um Einhaltung der in einem öffentlichen Medium befremdlichen und unangemessenen Höflichkeitsformel des namentlichen Vorstellens. Denn während man im persönlichen Gespräch oder in kleiner Runde die Zuhörer meist kennt und so auch entscheiden kann, wem man was über sich mitteilt, bleibt einem die Leserschaft im Usenet vollkommen unbekannt, denn es sind die wenigsten, die sich direkt an einer Diskussion beteiligen, während die unbekannte Mehrheit einfach nur mitliest und anonym bleibt.

Die Diskussion um die Durchsetzung des Rechts auf Anonymität im Internet zeigt, daß inzwischen auch Selbstverständliches der Begründung und Verteidigung bedarf.
Dr. Helmut Bäumler
Lesen Sie weiter...

So kann der Verfasser eines Usenetbeitrages nie wissen, von wem, wann und wo seine Beiträge gelesen werden und wie die darin enthaltenen, u.U. persönlichen Informationen ge- oder mißbraucht werden. Erschwerend kommt hinzu, daß die Artikel in kommerziellen und privaten Archiven dauerhaft gespeichert und jederzeit abgerufen werden können. Vorsichtige Menschen könnten sich diesen Unabwägbarkeiten entziehen, indem sie das Usenet meiden.

Die Alternative heißt:  Pseudonymes Schreiben. 

Es soll Menschen geben, die ihren Job Deja verdanken - und mehr Bewerber, die bis heute nicht wissen, warum sie abgelehnt wurden.

Spiegel, 13.02.2001

alls Sie das Usenet noch nicht kennen oder zufällig auf diese Seite gekommen sind und das Problem nicht nachvollziehen können, dann lesen Sie bitte hier weiter...

nqbanner
 

 W. Wacker 2006

Letzte Aktualisierung: 12.08.2006